porsche - ein mythos - meine passion
Mein erster Boxster 1999 - 2005
Porsche Boxster
2.5 Liter, 6 Zylinder Boxer, 205 PS
Mein zweiter Boxster - seit Oktober 1995
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Porsche Boxster S: 3.2 Liter, 6 Zylinder Boxer, 260 PS |
Geschichte von Porsche
Ferdinand Porsche war lange Zeit als Konstrukteur für andere Unternehmen tätig (z. B. k. u. k. Hofwagenfabrik Ludwig Lohner & Co. in Wien, Leiter des Konstruktionsbüros und Vorstandsmitglied der Daimler-Motoren-Gesellschaft und später Daimler-Benz in Stuttgart). Am 1. Dezember 1930 eröffnete er sein Konstruktionsbüro, das am 25. April 1931 als "Dr. Ing. h.c. F. Porsche Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Konstruktionen und Beratungen für Motoren und Fahrzeugbau" mit Sitz in der Stuttgarter Kronenstraße 24 im Register für Gesellschaftsfirmen eingetragen wurde und u. a. die Rennwagen von Auto Union konstruierte sowie den Volkswagen maßgeblich erarbeitete. 1937 wurde die Rechtsform des Büros in eine Kommanditgesellschaft geändert, welche bis 1972 bestand. In der Zeit von 1944 bis 1950 hatte die Firma ihren Standort in das Porsche-Werk Gmünd in Österreich evakuiert, wo unter der Firmenleitung von Ferry Porsche auch das erste Auto mit dem Namen Porsche - der 356 Nr.1 - und seine Serienversion 356 entwickelt, und letzterer in einer Kleinserie von 47 Stück bis 1950 gebaut wurden.
Der Sohn von Ferdinand Porsche, Ferry Porsche, übernahm von seinem Vater den Vorsitz des Unternehmens 1947, als dieser in französischer Gefangenschaft saß. Der Verdacht der Nazi-Kollaboration gegen Ferry wurde sehr schnell wieder fallengelassen und er konnte die Geschäfte der Firma weiter führen, auch um zusammen mit seiner Schwester Louise eine Kaution für den Vater finanzieren zu können. Er erbte die Hälfte der Gesellschafteranteile und baute das heute bekannte Sportwagenunternehmen auf. Auch das weltbekannte Markenzeichen von Porsche, das Porschewappen, geht auf einen Entwurf von Ferry zurück.
Die Tochter von Ferdinand Porsche, Louise Piëch, erbte die andere Hälfte der Unternehmensanteile. Ihr Ehemann, der in Salzburg geborene Rechtsanwalt Dr. Anton Piëch, war unter anderem in der Zeit des Dritten Reichs Werksleiter und Geschäftsführer der Volkswagen-GmbH in Wolfsburg.
Seit einigen Jahren ist der profitabelste Automobilhersteller der Welt auch einer der größten Steuerzahler Stuttgarts, noch vor DaimlerChrysler. Porsche ist heute der kleinste unabhängige deutsche Autoproduzent. Derzeit teilt sich das Grundkapital der Porsche AG von 45,50 Millionen Euro je zur Hälfte auf in 8.750.000 Stammaktien – gehalten je zur Hälfte von den Mitgliedern der Familien Porsche und Piëch – sowie in 8.750.000 börsennotierte Vorzugsaktien.
Die personelle Überdeckung unter den Familienmitgliedern mit jeweiligen Geschäftsführungs-Funktionen führte im Laufe der Unternehmensgeschichte mehrfach zu Streitfällen und Familienzwist. Ferry Porsche und Louise Piëch entschieden wegen der Kompetenzgerangel in der Generation ihrer Kinder 1972, daß in der Geschäftsführung von Porsche nach Ferry keine Familienmitglieder mehr tätig sein dürfen. Die Dr.-Ing. hc F. Porsche KG wurde in die oben angesprochen Aktiengesellschaft umgewandelt. Einer der Enkel des Gründers, der damals junge Ingenieur Ferdinand Piëch, war gezwungen aus aussichtsreicher Position in der Entwicklung von Porsche aus dem Unternehmen auszuscheiden und ein eigenes Konstruktionsbüro zu gründen. Kurze Zeit später setzte er seinen beruflichen Weg bei Audi und Volkswagen fort, wo er nach langjährigen Vorstandstätigkeiten das Amt des Aufsichtsrats-Vorsitzenden bekleidet.
Im Herbst 2005 wurde Porsche mit einem Anteil von 20 % größter Aktionär bei VW. Die Übernahme der Anteile kostete Porsche rund 3 Mrd. Euro, die aus dem Betriebsvermögen stammen. Hauptgrund für den Einstieg ist die Verhinderung einer feindlichen Übernahme von VW, die dann die Zusammenarbeit mit VW beeinträchtigen könnte.
Porsche war in vielen Bereichen des Rennsports sehr erfolgreich. Besondere Beachtung verdient Porsche für die Erfolge beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (16 Siege), in der Formel 1 (ein Sieg im Jahre 1962, in den 80er-Jahren Motoren für McLaren unter dem Label TAG) und bei der Rallye Paris-Dakar mit dem Modell 959.
Das Ansehen von Porsche basiert nicht nur auf den Höchstleistungen der Motoren, sondern auch auf der Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Das Design von Porsche-Fahrzeugen ist im Vergleich zum Hauptkonkurrenten Ferrari weit weniger aggressiv und mehr auf Alltagstauglichkeit ausgelegt.
Viele Firmen aus der Fahrzeugbranche suchen Rat von Porsche bei der Entwicklung neuer Modelle und insbesondere bei der Entwicklung von Motoren. Dazu gehören u. a. Studebaker, Seat, Lada, Daewoo, Opel, Subaru und Harley-Davidson. Unter vielem anderen entstammt der Motor der Motorräder von Yamaha mit Kardanantrieb der Entwicklungsarbeit Porsches.
Solche Entwicklungs-Auftragsarbeiten werden durch die Porsche Engineering Group durchgeführt, einer 100%-Tochter der Porsche AG, die dabei v. a. auf das Entwicklungszentrum in Weissach zurückgreift, dort entstehen auch die Serienfahrzeuge. Die wohl bekanntesten Entwicklungen der Porsche-Ingenieure für andere Fahrzeughersteller sind der Mercedes-Benz 500 E (BR W124) und der Audi RS2.








